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Interview G2007

Interview mit Florian Fromlowitz (Anfang 2007)

Zunächst einmal Gratulation zu der Nominierung in der U21 Nationalmannschaft. Ist das ein bisschen Balsam für die Seele, denn leider ist es dir trotz eines kometenhaften Aufstiegs in der letzten Saison nicht gelungen, dich gegen Jürgen Macho bei FCK durchzusetzen.
Flo: Am Anfang der Saison ist uns gesagt worden, dass wir beide den gleichen Stellenwert bei Trainer haben und ihn durch Leistung überzeugen müssen. Dann kam irgendwann der Tag, an dem ich in sein Büro gerufen wurde. Da war eigentlich schon klar, dass die Entscheidung gegen mich gefallen ist. Es gaben sicherlich nicht nur sportliche Gründe den Ausschlag, sondern mir wurde gesagt, dass ich aufgrund meines Talents und der Art, wie ich in der ersten Bundesliga gespielt hatte, das Potential habe und andere Sachen gegen mich sprechen, die dem Trainer nicht gefallen hatten. Zu diesen Gründen möchte ich mich nicht äußern, da sie außerhalb des Platzes liegen. Aber ich denke ich habe mir nichts vorzuwerfen. Wir haben beide Gas gegeben und keiner hat Vor- und Nachteile in der Vorbereitung gehabt. Als ich erfahren hatte, dass Jürgen Macho stellvertretender Mannschaftskapitän wurde, war es für mich keine große Überraschung mehr, dass er als Nr. 1 in die Saison geht. Da kommen Gründe wie Erfahrung ins Spiel, und da ist es für einen jungen Torhüter immer schwer dagegenzuhalten. Das hat mir natürlich zunächst weh getan, aber inzwischen ist es schon so lange her.
Ich durfte dafür im DFB-Pokal spielen, was mich gefreut hat. Es kam auch einmal wieder ein Zeichen vom Trainer, indem er mir sagte, dass ich gut trainiere und in der zweiten Mannschaft gute Leistungen bringe. Das hat mich gefreut. Das Spiel gegen Bayern war ein einmaliger Auftritt. Wir haben gut gespielt, auch ich konnte ein bisschen glänzen. Jetzt freue ich mich darauf, dass ich in der Regionalligamannschaft wieder etwas Spielpraxis sammeln kann. Die Situation oben muss ich einfach abwarten.

Du hast die meisten Spiele in der 2. Mannschaft des FCK, die in der Regionalliga Süd abgeschlagen auf dem letzten Platz steht, absolviert. Bringen dich diese Einsätze in deiner Entwicklung weiter?
Flo: (schmunzelt) Das ist natürlich der Faktor. Was bringt es, wenn du immer gute Leistungen bringst, aber als Verlierer vom Platz gehst, wie dies meistens der Fall war. Klar, dass das nicht gut tut. Aber ich habe gelernt, in dieser Situation einfach auf mich zu schauen und Ruhe auszustrahlen, soweit es geht. Das ist nicht immer einfach. Ich versuche auch zusätzlich für mich zu arbeiten. Wir haben einen speziellen Fitnesscoach, mit dem ich viel mache. Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es im Torwarttraining nicht mehr diese Fortschritte gibt. Deswegen bin ich froh hier zu sein, weil Jupp Koitka bei der U 21 wieder andere Sachen macht. Daher ist es gut, mal wieder etwas Abwechslung zu haben und sich hier weiterzuentwickeln.


Du greift schon eine Frage vorweg, nämlich wie sich dein Heimtraining vom Training in der DFB-Auswahl unterscheidet.
Flo:Das DFB-Training ist auf jeden Fall individueller. Man macht viel Koordination, z.B. mit Hütchen, Slalomläufe usw. Es sind auch Übungen dabei, die so nicht unbedingt im Spiel vorkommen, aber diese Teile sind immer auch sehr interessant. Auch werden immer wieder technische Bewegungsabläufe geschult. So kann ich viel mitnehmen, was ich einmal gebrauchen kann. Im Verein ist es eher immer wieder der gleiche Ablauf die Woche über, während der Saison sowieso. Da gibt es nicht viele Varianten, die man durchführt. Deswegen ist es hier immer schön, mal etwas anderes zu machen.


Jürgen Macho hat bisher sicherlich keine schlechte Saison gespielt, was deine Situation natürlich erschwert. Du hast Vertrag bis 2008. Als gebürtiger Kaiserslauterer fällt es dir sicherlich schwer, den FCK zu verlassen, oder wie sieht es da bei dir aus?
Flo: Ich kann nur bestätigen, dass Jürgen bisher eine gute Saison absolviert hat. Aber sicherlich werden die Leute in Kaiserslautern auch verstehen, dass für mich die Situation momentan nicht befriedigend sein kann. Es hat schon viele Beispiele gegeben, wie z.B. Roman Weidenfeller, der den Schritt auch vollzogen hat und gegangen ist. Sicherlich war das kein schlechter Weg für ihn. Obwohl ich noch Vertrag bis 2008 habe, zieht es mich natürlich weg. Im Sommer muss etwas passieren, das habe ich auch den Verantwortlichen in Kaiserslautern gesagt.


Ist es vielleicht sogar ein Nachteil für dich, immer beim FCK gespielt zu haben?
Flo: Ich denke schon, dass man unter Wert verkauft wird, wenn man in Kaiserslautern groß geworden ist und immer nur dort gespielt hat. Mann ist halt der kleine Flo, der sich hinten anstellen muss. Ich habe auch das Gefühl, dass man sich nicht um mich kümmert. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Verein verhält, wenn die Angebote kommen, ob sie mich frei geben oder nicht.


Ich habe auf der ZDF-Homepage folgenden Satz von dir gelesen: „Ich hätte vor Wut gerne überall reingebissen, am liebsten in den Schiedsrichter.“ Das klingt Angst einflößend. Ich habe dich als liebenswerten jungen Mann kennen gelernt. Brauchst du diese innere Stimulanz, um Leistung bringen zu können?
Flo: Diese Aussage war nach meinem ersten Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart, als der Schiedsrichter so lange hatte nachspielen lassen. Ich war stark emotional ergriffen und so ist mir dieser Satz rausgerutscht. Ich musste auch schmunzeln, als ich diesen Satz gelesen hatte. Ich denke, dass ich privat nicht der Typ bin, der so etwas von sich gibt. Aber es gehört natürlich dazu, Emotionen aufzubauen, im Spiel aggressiv zu sein. Als jungem Spieler hilft es auch weiter, die Nervosität zu verlieren.


Hast du bestimmte Methoden, dich vor dem Spiel „heiß“ zu machen?
Flo: Wenn es in die heiße Phase geht, also wenn wir im Bus zum Stadion unterwegs sind, höre ich lautere Musik. Auch führe ich kaum noch Gespräche, die mich ablenken könnten. Die Musik gibt mir den letzten Kick. Wenn man dann in die Kabine geht, ist Konzentration angesagt. Da werden nicht mehr viele Worte gefunden, da die Abschlussbesprechung meistens bereits im Hotel stattgefunden hat. Ich ziehe mich um und führe dabei die immer gleichen Rituale durch.


Wie sieht eigentlich der ideale Torwarttrainer für dich aus? Welche Eigenschaften sind dir besonders wichtig?
Flo: Natürlich ist zunächst einmal wichtig, dass er die Schwächen erkennt, die es noch zu verbessern gilt. Ich denke, dass auch Abwechslung im Training wichtig ist, dass man nicht immer die gleichen monotonen Abläufe hat, dass man eine lockere Atmosphäre im Training einbringt. Ganz wichtig ist, dass man einen Torwarttrainer hat, der hinter einem steht, als Motivator. Letztes Jahr z.B. war Gerry Ehrmann ein Riesenmotivator für mich. Man konnte immer zu ihm kommen, wenn etwas war. Ein guter Torwarttrainer muss einen motivieren können, wenn man mal psychisch nicht ganz so gut drauf ist. Er darf sich also nicht nur aufs die Trainingsübungen beschränken, sondern dass er einen auch charakterlich prägt.


Die letzte Frage: Schafft der FCK den Aufstieg noch?
Flo: Ich denke, dass wir den dritten Aufstiegsplatz erreichen können. Sicherlich werden unsere Anhänger sehr enttäuscht sein, wenn wir es nicht schaffen.
Aber ich hoffe, dass uns unsere Fans trotzdem erhalten bleiben und uns im nächsten Jahr noch einmal eine Chance geben. Wenn wir es schaffen sollten, wäre das natürlich eine riesen Sache.


Wir drücken dir die Daumen, dass deine Zukunft für dich positiv verlaufen wird, und bedanken uns für das Gespräch.

Quelle: www.goalkeeping.com

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Aus gegebenem Anlass!  
  Kommentar von Johannes 17.11.2009 14:18:35:

Warum wird auf dieser Seite der Eindruck erweckt, dass es sich um die offizielle Seite von Florian Fromlowitz handelt und nicht um die private Seite eines Fans? WER ist "Ich" und WER ist "Autor"? Das Impressum gibt das nicht her!
 
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Stellungnahme:  
  Dieser Kommentar hat mich, Maike Mühleis, sehr gewundert. Ich war nicht der Meinung, dass der Anschein erweckt wird, dass es sich um eine offizielle Seite von Flo handelt. Diese wäre wohl kaum mit "Florian Fromlowitz Fanpage" überschrieben. Zudem denke ich auch, dass eine Unterseite wie "Mickel" wohl kaum auf einer offiziellen Seite zu finden wäre, und die verwendeten Fotos dürften auch deutlich machen, dass es sich hierbei kaum um professionelle Fotos handelt. Das mein Name nicht im Impressum auftaucht, ist mir bis jetzt nicht aufgefallen und ist geändert!  
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