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Portrait im Betzemagazin

Wollte schon immer „Erster“ sein

Wie Mama den kleinen „Flo“ beim FCK angemeldet hat

Nummer eins zu sein, allein zwischen den Pfosten zu stehen,in einer Mannschafts-Sportart ein Individualist zu sein. Dafür muss man geboren sein. Florian Fromlowitz ist so einer. Immer im Mittelpunkt – auf dem Platz, aber auch daneben. Einer, der immer die richtige Einstellung mitbringt. Einer, der sich stellt, auch wenn es mal nicht so läuft. Einer, der seinen Weg machen wird.

Seit dieser Saison ist er beim FCK nun die unumstrittene Nummer eins. Und das mit 21. Verdammt jung, aber trotzdem verdammt abgebrüht. Fromlowitz ist für sein Alter sehr weit, er stellt sich auch negativen Erlebnissen. Nicht nur den Fragen der manchmal nervenden Journalisten, sondern auch den Fans. Dann geht er keiner emotionalsten Diskussion aus dem Weg. Das ist nicht immer einfach, aber es wird in weiterbringen.

Fromlowitz gehört zur Generation der jungen Torhüter, die für Furore sorgen. Alder, Neuer, Rensing, Fromlowitz. Einer von ihnen wird dann irgendwann mal die Nummer eins im Tor der deutschen Nationalmannschaft. „Klar ist man im Fokus, wenn man im Tor der U 21-Nationalmannschaft steht“, so Fromlowitz, „dann ist es nicht mehr ganz so weit. Und klar hat man die Hoffnung, dass man irgendwann mal zur A-Mannschaft kommt. Aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn es einer meiner Konkurrenten wie Alder, Neuer oder Rensing schaffen würde.“ Respekt! Er findet es toll, dass es in Deutschland so viele, so gute Torhüter gibt, aber „ich weiß gar nicht, warum hier alle so gut sind. Dafür habe ich keine Erklärung!“ Sicher ein Luxusproblem in Deutschland.

Wenn sich Florian nicht mit Fußball beschäftigt, dann geht er shoppen, und trifft Freunde oder geht ins Internet. Komplett abschalten kann er dann zu Hause. Noch lebt er mit seiner Mutter und seiner 17-jährigen Schwester in einer gemeinsamen Wohnung. Noch. Bald zieht er aus. Ein weiterer Schritt Richtung Selbständigkeit.

Seiner Mutter hat er es zu verdanken, dass er Fußballer geworden ist. Der kleine Flo spielte im heimischen Garten, klar, Fußball. Die Mama rief: „Soll ich mal beim FCK anrufen, Flo?“ „Ja, okay, aber ich will dort Erster werden.“ Das war die Antwort des Dreikäsehochs. „Erster werden“ bedeutet wohl „Nummer Eins werden“, also Torwart. Das ist er ja heute, immer noch beim FCK. Die Mutter hatte dann tatsächlich auf dem „Betze“ angerufen. Die Karriere begann... So oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben.

In der Jugend war es dem inzwischen größerem Flo, mittlerweile ein Florian, schon ein wenig langweilig: „Wir haben fast immer zweistellig gewonnen. Da bin ich dann auch mal ab und zu ins Feld gegangen. Vielleicht profitiere ich ja noch heute davon...“ An sein erstes Torwarttrikot erinnert er sich nicht mehr so ganz genau. Es hatte wohl so ein Muster wie ein Spinnennetz. „Hatte der Gerry Ehrmann nicht auch so ein Trikot?“ fragt Fromlowitz, „ich glaube, das war dann die erste Verbindung zu meinem jetzigen Torwart-Trainer!“ Zufall oder Schicksal.

Fromlowitz bewunderte als Teenager die Leistung von Roman Weidenfeller. Die Karriere konnte er ja beim FCK genauestens verfolgen. Besonders imponierte ihm Weidenfellers Wille und die Einsatzbereitschaft. Heute schwärmt er von Italiens Nationaltorhüter und Weltmeister Gianluigi Buffon. „Der hat alles“, stellt Florian fest, „was ein Torwart braucht. Von ihm kann man sich einiges abschauen.“ In Italien könnte er sich vorstellen auch mal zu spielen, oder in England, in Spanien. „Das sind doch schöne Fußball-Länder! Das ist schon ein kleiner Traum von mir, mal in einer dieser Ligen zu spielen!“ Aber er sagt auch, dass er noch jung ist. Er will Erfolg, erst einmal in Kaiserslautern.

Genau da, wo er bald seine erste, eigene Wohnung haben wird. Doch bestimmt wird es den 21-Jährigen immer wieder zu den beiden Frauen in seiner Familie ziehen. Denn schließlich liebt er Mutters Kochkünste. Und außerdem holen Mutter und Schwester den U 21 Nationaltorwart immer wieder auf den Boden zurück. „Beide denken immer positiv. Sie loben mich, passen aber auf, dass ich nicht abhebe. Sie kritisieren mich, aber machen mich nicht fertig. Es ist die ideale Mischung für mich!“ erklärt Florian.

Seiner jüngeren Schwester gibt er dann auch das Vertrauen zurück. Er weiß, dass es bestimmt nicht einfach für seine Schwester ist, wenn man einen so bekannten Bruder zu Hause hat, den in Kaiserslautern sowieso jeder kennt. Aber Florian verspricht, dass er immer für seine Schwester da sein wird. Ehrensache! Und natürlich auch für seine Mutter. Auch wenn er auszieht, kann er nicht ohne sie. Denn der große Koch ist Florian noch nicht. Okay, mal ein paar Nudeln, das kriegt er noch hin, aber wer will täglich Nudeln essen. So wird er regelmäßig Mutters „Kochschule“ besuchen müssen, um dann irgendwann ganz unabhängig zu sein. Und dann hat er vielleicht seine größte Schwäche auch im Griff: “Egal, was ich mir vornehme ich komme immer auf den letzten Drücker! Wie gut, dass ich nicht in einer Großstadt wie Berlin oder München lebe. In Kaiserslautern kann ich die verlorene Zeit ja schnell aufholen.“

Wichtig für die Fans auf dem Betzenberg ist nur, dass Florian pünktlich zum Anpfiff in seinem Tor steht. Mann könnte es ihm bestimmt nicht verzeihen, wenn er da mal zu spät kommen würde....


Quelle: Betztemagazin 14/07, Seite 22/23

Aus gegebenem Anlass!  
  Kommentar von Johannes 17.11.2009 14:18:35:

Warum wird auf dieser Seite der Eindruck erweckt, dass es sich um die offizielle Seite von Florian Fromlowitz handelt und nicht um die private Seite eines Fans? WER ist "Ich" und WER ist "Autor"? Das Impressum gibt das nicht her!
 
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Stellungnahme:  
  Dieser Kommentar hat mich, Maike Mühleis, sehr gewundert. Ich war nicht der Meinung, dass der Anschein erweckt wird, dass es sich um eine offizielle Seite von Flo handelt. Diese wäre wohl kaum mit "Florian Fromlowitz Fanpage" überschrieben. Zudem denke ich auch, dass eine Unterseite wie "Mickel" wohl kaum auf einer offiziellen Seite zu finden wäre, und die verwendeten Fotos dürften auch deutlich machen, dass es sich hierbei kaum um professionelle Fotos handelt. Das mein Name nicht im Impressum auftaucht, ist mir bis jetzt nicht aufgefallen und ist geändert!  
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